Anna Papst
Anna Papst, geboren 1984, aufgewachsen im Zürcher Oberland, arbeitet als Regisseurin, Autorin und Dramaturgin. Ihre Theatertexte, die teilweise in lyrischer Form verfasst sind, wurden u.A. am Schauspielhaus Zürich, den Bühnen Bern, Centre Culturel Suisse Paris, Bayrische Staatsoper, Theater am Neumarkt aufgeführt. Sie war Teilnehmerin des Stück Labors 2017 und in der Spielzeit 2018 /2019 Hausautorin an den Bühnen Bern. Neben Stücken für Erwachsene inszeniert Papst regelmässig für ein junges Publikum und arbeitet kollaborativ mit Künstler:innen aller Disziplinen zusammen. 2015 entwickelte sie das Format “Reportage fürs Theater”, mit dem sie tiefschürfende dokumentarische Theaterabende nach dem Prinzip der “enacted oral history” inszeniert. Ihre Inszenierungen waren u.A. an der Philharmonie Luxemburg, Luzerner Theater, Bühne Aarau, Theaterdiscounter Berlin, sowie den Theaterfestivals Ruhrtriennale und Theaterspektakel Zürich zu sehen.
In der Theatersaison 2025/2026 feierte Papst mit vier neuen Inszenierungen Premiere:
Der Uraufführung des Romans „Maman“ von Sylvie Schenk, dem Familienstück „Im Land der Dämmerung“ mit dem Tonhalle Orchester Zürich, der Klanginstallation „Toi(fel), Toi(fel), Toi(fel)“ mit dem multidisziplinären Künstler Vincent Glanzmann im Rahmen von Open Studio Dimitri de Perrot an der Gessnerallee, sowie der musikalischen Inszenierung des Kinderbuchklassikers „Das kleine Ich bin Ich“ in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Sinfonieorchester.
In der Saison 2026/2027 arbeitet sie an einem neuen dokumentarischen Langzeitprojekt, das sich mit der Gewalt an Frauen beschäftigt.