Spielzeithefte 2026/27
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Neben Beethoven und Brahms hat auch Anton Bruckner die Gattung Symphonie im 19. Jahrhundert massgeblich geprägt. Sein letztes Werk, seine neunte Symphonie, gleicht in seinem Anspruch einer Kathedrale. Ein Vermächtnis komponierte auch die finnische Komponistin Kaija Saariaho mit ihrem letzten Werk, dem Trompetenkonzert HUSH., das für den Jazztrompeter Verneri Pohjola komponiert und von ihm höchstselbst in Bern interpretiert wird. Es dirigiert die Chefdirigentin des Iceland Symphony Orchestra Eva Ollikainen.
Die portugiesische Sängerin Carminho, weltweit gefeiert und mit Platin-Platten sowie einem Golden Globe ausgezeichnet, gilt als eine der grossen Stimmen des Fado. Gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester erkundet sie im Casino Bern die emotionale Tiefe dieses portugiesischen Musikgenres und verbindet Tradition mit neuen Klangwelten. Unter dem Dirigat von Jan Wierzba werden neue symphonische Arrangements - unter anderem auch Bossa Nova- vorgestellt.
Sidonie Fossé wurde 2023 mit dem Berner Tanzpreis ausgezeichnet und choreografierte bereits im Rahmen von «Next Generation» für das Bern Ballett. Mit «Vanity Fair» zeigt sie nun eine neue Arbeit zwischen Vergänglichkeit, Realität und atmosphärischen Bildern.
Nach dem Roman von Cătălin Dorian Florescu erzählen Ilinca Purică und Linus Schütz von einer Kindheit im diktatorischen Rumänien. Aus der Schweiz blickt Alin auf Herkunft, Migration und die Dinge zurück, die uns prägen – selbst dann, wenn wir längst woanders angekommen sind.
Ob auf einen Bissen vor oder nach der Vorstellung, den Drink mit Freund*innen und den Katerbrunch am Morgen danach, fürs erste Date und Grosis fünfundachtzigsten Geburtstag oder einfach nur so, wir sind für dich da. Einzigartig, ein wenig exzentrisch, aber immer lecker, die Theaterbeiz VIERTE WAND ist unsere Schnittstelle zwischen Kunst und Gastronomie, Bühne und Publikum. Unser Credo: Kultur verbindet, Genuss verbindet!
Cyrano ist brillant, witzig und ein Meister der Worte – doch seine grosse Nase hält ihn davon ab, Roxane seine Liebe zu gestehen. Stattdessen hilft er dem attraktiven Christian, sie mit seinen eigenen Liebesbriefen zu erobern. «Cyrano de Bergerac», inszeniert von dem Regisseur und Schauspieler Wolfgang Michalek, berührt eine wohl universelle Sehnsucht: den Wunsch, um unserer selbst willen geliebt zu werden.
Die antike Tragödie erzählt von Gewalt, Schuld und dem Versuch, alte Kreisläufe zu durchbrechen. Regisseurin Anja Behrens liest Aischylos’ Stoff als zeitlose Geschichte, die uns auch heute betrifft – zwischen Rache und dem Beginn von Recht und Verantwortung.
Ein Tanzabend über das, was hinter dem Messbaren liegt: Zwei zeitgenössische Arbeiten von Sidonie Fossé und Rachelle Anaïs Scott erkunden das metaphysische Potenzial von Körpern in Bewegung.
Eine Liebe scheitert an Vorurteilen – ein Unfall löst eine Spirale der Gewalt aus. Auf der Flucht suchen Leonora und Alvaro nach Frieden, werden jedoch immer wieder von Schuld und Rache eingeholt. Inszeniert wird die Produktion von Julia Lwowski, die damit ihr Debüt in Bern gibt, am Pult steht die Chefdirigentin der Oper, Alevtina Ioffe.
Rachelle Anaïs Scott tanzte unter anderem beim Ballett Basel, am Staatstheater Nürnberg und bei der Hofesh Shechter Company. Für das Pilotprojekt NEXT STEPS entwickelt sie gemeinsam mit dem Bern Ballett «Metaphysics» und «The Unfolding»
Der weisse Jäger Hunter White kauft auf dem Schwarzmarkt eine Jagdlizenz für ein Spitzmaulnashorn. Als Wilderer das Tier erlegen, gerät er in eine Spirale der Gewalt. Roger Vontobel inszeniert «Trophäe» als Abgesang auf die Vorherrschaft des weissen Mannes und hinterfragt Stereotypen, mit denen der Westen bis heute auf "Afrika" blickt.