Claude Eichenberger

Mezzosopran
© Florian Spring
© Florian Spring

Claude Eichenberger ist seit 2007 Mitglied des Ensembles von Bühnen Bern. An ihrem Stammhaus konnte sie wichtige Partien ihres Fachs realisieren. So debütierte sie hier u.a. als Komponist in

Ariadne auf Naxos, Octavian in Der Rosenkavalier, als Venus in Tannhäuser, als Kostelnička in Jenufa, Brünnhilde in Götterdämmerung und Judith in Herzog Blaubarts Burg.
International gastierte sie u. a. mit der Partie der Brangäne (Tristan und Isolde) 2019 in Kopenhagen
(Dir. Lothar Königs) und der Kostelnička (Jenufa), die sie 2021 in Amsterdam (Dir. Patrick Lange) und
2024 sowie 2026 an der Staatsoper Prag (Dir. Robert Jindra) sang. 2023 gab sie ihr Debut an der Hamburger Staatsoper als Venus (Tannhäuser, Dir. Kent Nagano). 2024 war sie als Fricka (Walküre) im historisch informierten Ring-Zyklus von Kent Nagano und dem Concerto Köln zu hören. Im Frühling 2025 debütierte sie an der Semperoper mit Roméo et Juliette von Gounod. 2027 singt sie zum ersten Mal an der Deutschen Oper Berlin.

Im Rahmen von Konzerten interpretierte sie u. a. Das Lied von der Erde (Dir. Eliahu Inbal) und Das klagende Lied von Mahler (Dir. Yoel Gamzou), die Wesendonck-Lieder von Wagner (Dir. Mario Venzago), den Cornet von Frank Martin, Jeremiah von Leonard Bernstein (Dir. Bernard Slatkin) und die Maeterlinck-Lieder von Zemlinsky. 2022 sang sie die Altpartie in Bachs h-Moll-Messe (Dir. Andreas Reize) mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester in der Thomaskirche Leipzig. Mit demselben Werk ist sie 2027 unter der Leitung von Rudolf Lutz in der Philharmonie Berlin zu Gast.

Claude Eichenberger ist 2023 an die Hochschule der Künste zurückgekehrt, wo sie in der Klasse von

Elisabeth Glauser studiert hat. Nun ist sie dort selbst Dozierende für Kernfach Gesang mit einer eigenen Klasse.

Seit vielen Jahren lebt Claude Eichenberger mit ihrer Familie in der Stadt Bern, bezeichnet sich gern
als Wahlbernerin und arbeitet mit Leidenschaft und Hingabe hier und anderswo. Im November 2022 wurde ihr der Musikpreis des Kantons Bern verliehen.

© Florian Spring
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