Die Orestie

Nächste Vorstellung 21.02.2026

Stadttheater

ca. 1h 35min ohne Pause

 CHF 10 - 100

Die Orestie

von Aischylos

Einführung

Zu vielen Vorstellungen bieten wir jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Stückeinführung an. Dabei erhalten Sie Einblick in den Produktionsprozess und erfahren spannende Hintergrundinformationen zu Werk und Inszenierung. Alle Termine entnehmen sie dem aktuellen Spielplan.

Einfach gesagt

Nach dem Krieg um Troja kommt der König Agamemnon als Sieger nach Hause. Doch hier wartet nur Tod und Rache: Er hatte seine Tochter geopfert. Deswegen tötet seine Frau Klytaimestra ihn. Und deswegen ihr Sohn Orest schliesslich seine Mutter. Erst die Göttin Athene stoppt diesen Kreislauf. Sie führt etwas Neues ein: Ein Gericht, das für alle da ist. Ab jetzt soll Recht statt Rache gelten.

Audio

Vortrag von Prof. Oliver Lubrich (Universität Bern) über Tantalos und die Orestie am 7. Januar 2026 im Rahmen der Proben vor dem Ensemble der Inszenierung.

Produktionsteam

Ausstattung

Laura Rasmussen

Live-Musik, Komposition

Line Felding

Dramaturgie

Julia Fahle

Pressestimmen

«Die «Orestie» wird in Bern zum Theaterereignis: beklemmend gut.»
NZZ
«Regisseurin Anja Behrens macht Aischylos’ «Orestie» bei Bühnen Bern zum bildgewaltigen Ereignis.»
Der Bund
«Eine einzige Spirale der Gewalt: König Agamemnon (eindrücklich: Jan Maak) opfert seine Tochter Iphigenie, um den Trojanischen Krieg zu gewinnen, die Mutter (grossartig: Isabelle Menke) meuchelt ihrerseits Agamemnon, um die Tochter zu rächen, woraufhin der Bruder Orest wiederum die Mutter erschlägt, um den Tod des Vaters zu ahnden.»
NZZ
«Wunderbar schillernd inszeniert ist die ikonische Szene, als Klytaimnestra (Isabelle Menke) ihrem zurückgekehrten Sohn (Patrick Baurichter) die Brust gibt, bevor er sich aufbäumt und auf sie stürzt.»
Der Bund
«Regisseurin Anja Behrens holt die antike Spirale der Gewalt in die Gegenwart, indem sie diese fast körperlich erfahrbar macht.»
NZZ
«Imposante Bilder der Beklemmung.»
Der Bund
«Bildstark, ohne Scheu vor grossen Gefühlen und mit unmittelbarer Körperlichkeit.»
SRF 2 Kultur
«Dieser Stoff hat es in sich.»
SRF 2 Kultur
«Genial ist schliesslich der letzte Akt: […] Somit wird das Stück zur Mahnung: Solange Menschenrechte verletzt werden, ist die Orestie Gegenwart.»
WOZ

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