Interview
Welche Aufgabe oder Arbeit war in der letzten Zeit besonders spannend, kompliziert oder auf was bist du oder deine Abteilung besonders stolz?
Elemente mit vielen Aufhängepunkten oder solche, die besonders schwer und wuchtig sind und viele Bewegungen in der Luft machen sollen, finde ich immer wieder spannend. Die gewünschte Optik und Wirkung zu erreichen, dabei die Lasten richtig zu verteilen und auch die Platzverhältnisse zwischen anderen hängenden Dekorationsteilen mitzudenken, kann zu ziemlichen Knobeleien führen. Dies gut zu meistern, freut aber auch besonders!
Seit wann arbeitest du bei Bühnen Bern?
Im Schnürboden arbeite ich seit der Saison 21/22. Begonnen hatte ich 2016 als Aushilfe bei der Bühnentechnik, dann war ich Maschinistin und habe schliesslich zur Obermaschinerie gewechselt.
Was ist die grösste Herausforderung an deiner Arbeit?
Die Balance zwischen Praktikabilität und Wirkung zu finden – für unsere Arbeit im Schnürboden und die angrenzenden Arbeitsbereiche auf der Bühne und für die Produktionsteams, die vom Saal her auf die optimale Wirkung achten.
Wo ist dein Lieblingsort?
In steiniger Natur – nach Belieben mit Wasser und Grüngewächs aller Art zu ergänzen.
Marzilli- oder Lorrainebad?
Ich durchquere beide meist nur beim Ausstieg aus der Aare. Im Zweifelsfall aber Lorraine.