Patrick Hahn

Dirigent

Patrick Hahn gehört zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation. In seiner letzten Saison als Generalmusikdirektor in Wuppertal präsentiert Patrick Hahn Wagners monumentalen „Ring“-Zyklus konzertant über die Spielzeit hinweg mit einer international renommierten Besetzung, zu der unter anderem Catherine Foster, Benjamin Bruns, Michael Kupfer-Radecky und Karen Cargill gehören.

Als Gastdirigent in der Saison 2025/26 gibt Patrick Hahn seine ersten Konzerte beim Gewandhausorchester Leipzig mit Sol Gabetta, der Staatskapelle Dresden, dem WDR Sinfonieorchester mit Ilya Gringolts sowie der Staatsphilharmonie Nürnberg mit Timothy Ridout. Wiederauftritte umfassen das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin mit Fazil Say auf einer fünfkonzertigen Tournee in China. Opernhighlights sind sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit Johann Strauss’ „Die Fledermaus“, Richard Strauss’ „Intermezzo“ an der Semperoper Dresden sowie Mozarts „Le nozze di Figaro“ an der Bayerischen Staatsoper.

Zu den Höhepunkten früherer Spielzeiten zählen seine ersten Auftritte beim hr-Sinfonieorchester, der Brussels Philharmonic mit Patricia Kopatchinskaja und Anastasia Kobekina, beim RAI-Orchester mit Truls Mørk sowie an der Staatsoper Hamburg mit Wagners „Parsifal“. Erfolgreiche Wiedereinladungen führten ihn zu den Wiener Symphonikern in Wien und auf Tournee sowie zum Tonhalle-Orchester Zürich.

In seiner zweiten Saison als Erster Gastdirigent beim Royal Scottish National Orchestra wird Patrick Hahn von Frank Dupree mit seinem Jazztrio in Gershwins Klavierkonzert in F begleitet; in diesem Programm tritt Patrick Hahn zudem selbst am Klavier in Antheils „A Jazz Symphony“ auf. Weitere Programme umfassen Beethovens 9. Sinfonie und Elgars Cellokonzert mit Kian Soltani sowie Brittens „Sinfonia da Requiem“ und Skrjabins „Poem der Ekstase“. Seine Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester wird mit einem reinen Johann-Strauss-Programm sowie Hans Werner Henzes „Requiem“ fortgesetzt.

CD-Veröffentlichungen dieser Saison umfassen ein reines Gottfried-von-Einem-Album mit dem Royal Scottish National Orchestra bei Linn Records sowie Ethel Smyths Oper „Der Wald“ mit dem Sinfonieorchester Wuppertal beim Label cpo, womit „Der Wald“ erstmals in der originalen deutschen Fassung aufgenommen wird.

Neben seiner Tätigkeit in der klassischen Musik begleitet sich Patrick Hahn selbst am Klavier und singt Kabarettlieder des österreichischen Satirikers und Komponisten Georg Kreisler. Als Jazzpianist erhielt er Auszeichnungen beim Chicago Jazz Festival sowie den „Outstanding Soloist Award“ der University of Wisconsin-La Crosse als bester Jazzpianist des 37th Annual Jazz Festival.

Zu sehen in

Berner Symphonieorchester

Mahlers Neunte