Andreas Daum

Sänger

Andreas Daum erhielt seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Dresden an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in der Klasse von Kammersänger Prof. Johannes Kemter und bei Michael Rhodes in Trier. Nach Engagements an den Sächsischen Landesbühnen Radebeul und dem Theater der Stadt Heidelberg folgte 2004 ein Engagement an das Staatstheater in Darmstadt sowie 2010 bis Ende 2014 an die Volksoper nach Wien. Aus privaten Gründen zog Andreas Daum 2014 mit seiner Familie in die Schweiz nach Bern und ist seitdem als freischaffender Künstler täVg. Er gasVerte 2015 u.a. als Klingsor in „Parsifal“ am Theater Wuppertal und mit der Volksoper Wien beim Savonlinna Opera FesVval in Finnland. Am Theater Bern war Andreas Daum als Gast in der BalleY-ProdukVon „Roméo et JulieYe“ von Hector Berlioz in der ParVe des Pater Lorenzo zu erleben sowie in der Spielzeit 2016/17 als Sarastro in Mozart`s „Zauberflöte“ und als Biterolf in Wagner`s „Tannhäuser“. In der Spielzeit 2017/18 war er wieder als Sarastro, in der ParVe des Komtur im "Don Giovanni" und als Dikoj in "Katja Kabanova“ engagiert. Ab 2018 ging Andreas Daum nach der Geburt seiner Tochter in Elternzeit und sang nur in wenigen ProdukVonen. U.a. in Wien war er 2019 an der Volksoper in der ParVe des Pater Lorenzo in "Roméo et JulieYe“ von Hector Berlioz zu hören. Diese ProdukVon bekam 2019 den österreichischen Musiktheaterpreis. 2021 war Andreas Daum in Dänemark in der Uraufführung "Inkognito Royal" von Karsten Fundal (R:Kochheim/ML:Lichtenstein) engagiert und -in seinem früheren Hobby- mit Steptanz zu erleben. Am Theater Bern wird er 2022 den Melchtal in "Guillaume Tell" von G. Rossini singen. 2010 erschien auf DVD eine Gesamtaufnahme vom vielbeachteten Doppelabend von Carl Orff`s „Oedipus der Tyrann“ und „AnVgonae“ (Staatstheater Darmstadt), wo Andreas Daum den König Kreon verkörperte. Diese ParVe zählt zu den schwersten ParVen im Bassfach und wurde in der Presse hochgelobt. 2012 erschien auf DVD eine Gesamtaufnahme von Carl Orff`s Bühnenerstling aus dem Jahre 1913, die vielbeachtete Uraufführung „Gisei- Das Opfer“ mit Andreas Daum in der ParVe des Matsuo. Andreas Daum sang im März 2009 beim "Lucerne FesVval“ im KKL unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt die "Paukenmesse" von J. Haydn. Er gasVerte mit der IX. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in Caracas (Venezuela), welche als Live-MitschniY auf CD erhältlich ist. Ausserdem sang er in der Oper „Der Onkel aus Boston“ (Mendelssohn-Bartholdy) unter der Leitung von Helmuth Rilling in Eugene/Oregon (USA) sowie bei der Uraufführung des Werkes in Essen. Diese ProdukVon wurde kompleY in 3SAT gesendet und ist auf CD erhältlich. Im Concertgebough sang er unter der Leitung von Gerd Albrecht "Nusch Nuschi" von Hindemith. Mit großen OpernparVen gasVerte er u.a. an der Staatsoper Berlin, in der alten Oper Amsterdam, am NaVonaltheater Mannheim, Staatstheater Wiesbaden und bei verschiedenen FesVvals. Er musizierte mit den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt, Gerd Albrecht, Sir Colin Davis, Marc Piollet, Helmuth Rilling, Dan Epnger, Stephan Blunier, Alfred Eschwé, Julia Jones, Roland Böer, Henrik Nánási und ConstanVn Trinks.

Zu sehen in

Oper

Guillaume Tell