All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe

Deutsch von Corinna Brocher
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Was macht man als Kind, wenn die eigene Mutter versucht, sich das Leben zu nehmen? Man schreibt ihr eine Liste mit all dem, was in der Welt schön ist: «1. Eiscreme. 2. Wasserschlachten. 3. Länger aufbleiben als sonst und fernsehen.» Mit dem Mädchen wächst die Liste, stetig kommen neue Dinge dazu, die die Mutter überzeugen sollen. Doch wie lang müsste eine Liste mit all dem Schönen sein, um jemanden aufzuhalten, der sich entschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen?

In diesem Monolog des preisgekrönten Autors Duncan Macmillan tritt das Publikum in direkten Kontakt mit der Tochter, wird zu Mitspieler* innen ihrer Biografie – zum Tierarzt, zum überforderten Vater, zur ersten grossen Liebe. Und schliesslich führt das Reden und Nachdenken über den Tod zum Gegenteil: zu einem grossen, feierlichen Plädoyer für das Leben und «all das Schöne» . Die Schauspielerin Genet Zegay ist neu im Ensemble und bringt dieses Stück als Übernahme vom Jungen Schauspielhaus Hamburg mit: einen Text, «der das Thema ernst nimmt, sich dennoch ganz viel Humor leistet.» Hamburger Abendblatt

Übernahme vom Jungen Schauspielhaus Hamburg


TW: Das Stück beschäftigt sich mit Depressionen und Suizid. Betroffene können sich auf der Themenseite über Hilfsangebote informieren.


Zu diesem Stück gibt es Angebote für Schulklassen.
 

© Sinje Hasheider
© Sinje Hasheider
© Sinje Hasheider
© Sinje Hasheider
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«319. So heftig lachen, dass dir die Milch aus der Nase schiesst.»