Maria Stuart

Trauerspiel von Friedrich Schiller

Zwei Frauen, eine Krone und drei Tage für die Unterzeichnung eines Todesurteils: Schillers Politthriller zeigt ein um politische und private Interessen kreisendes Machtspiel mit zwei Frauen im Zentrum, die zwar ungleich, aber gleichermassen autonom sind. Doch wer steht wofür?

Vor Jahren wurde Maria Stuart, die katholische Königin von Schottland, der Mittäterschaft am Mord ihres Gatten beschuldigt und floh zu ihrer Cousine Elisabeth nach England. Doch aus Angst um den Sturz vom Thron liess Elisabeth Maria Stuart in einen Kerker werfen. Ist Maria ersehnte Revolutionärin oder gefährliche Terroristin? Und geht es Elisabeth bloss um Machterhalt oder verkörpert sie die aufgeklärte Gesellschaft? Es wird mit allen Mitteln gekämpft, doch scheitern werden sie beide, aufgerieben von den Rivalitäten des sie umgebenden männlichen Machtapparats. Das Königinnendrama ist die erste Inszenierung des neuen Schauspieldirektors Roger Vontobel für die Bühnen Bern.

Dauer:

ca. 2 Stunden 20 Minuten

Einführungstext von Dramaturgin Julia Fahle

Zu diesem Stück gibt es Angebote für Schulklassen.

© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano
© Yoshiko Kusano

«Womit soll ich den Anfang machen, wie die Worte klüglich stellen, dass sie Euch das Herz ergreifen, aber nicht verletzen!»

««Vontobel erzählt einen rasant psychologischen Politthriller, eine Geschichte von Information und Verrat.»»

Süddeutsche Zeitung

««Wenn Vontobel und sein Ensemble an diesem Abend eines unter Beweis gestellt haben, dann vor allem dies: Sein Theater sucht nicht zwanghaft die Gegenwart im historischen Text, sondern lässt sie auf der Bühne an ihm zerschellen.»»

FAZ