Joanna Praml
Joanna Praml (sie/ihr) ist Deutsch-Französin, 1980 in Offenbach am Main geboren. Sie war nach einer Schauspielausbildung zwei Jahre festes Ensemblemitglied am Theater Marburg. Seit 2007 arbeitet sie als Regisseurin. In partizipativen Rechercheprozessen entwickelt sie vor allem mit nicht-professionellen jungen Darsteller*innen, aber auch mit Schauspieler*innen Stücke zu unterschiedlichen Themen und Klassikerüberschreibungen – unter anderem am Staatstheater Nürnberg, am Staatsschauspiel Dresden, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Deutschen Theater Berlin. Ihre Inszenierungen Romeo und Julia und das Drei-Generationen-Projekt Wenn du nicht mehr da bist, in dem sie Jugendliche, ihre Eltern und Großeltern zusammen auf die Bühne brachte, wurden mehrfach ausgezeichnet und zum Theatertreffen der Jugend 2013 und 2014 eingeladen. Für ihre Inszenierung Ein Sommernachtstraum am Düsseldorfer Schauspielhaus wurde sie für den Deutschen Theaterpreis «Der Faust» 2017 in der Kategorie Regie nominiert. Die Überschreibung Die Räuber am Deutschen Theater wurde zu den Schillertagen 2022 eingeladen. Bei Bühnen Bern inszenierte sie bereits 2024/25 Frühlings Erwachen nach Frank Wedekind, auf der Bühne standen Jugendliche aus Bern. Das wird bei der neuen Inszenierung Kohlhaas in der Spielzeit 2026/27 ebenfalls der Fall sein.