Amelie von Godin
Amelie von Godin (sie/ihr) studierte zunächst Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste und im Anschluss Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Das Studium schloss sie 2025 mit der Uraufführung von Schimmernde Schluchten an den Bühnen Bern ab. Die Produktion wurde in der «Theater heute» Kritiker:innenumfrage in der Kategorie «Beste Nachwuchsregie» nominiert.
Bereits während ihrer Studienzeit inszenierte sie am Grillo Theater Essen, am Theater Drachengasse in Wien, am Ballhaus Prinzenallee sowie mehrfach am Stadttheater Giessen – darunter Woyzeck als Spielzeiteröffnung 2023/24, Die Rote Zora und ihre Bande und The Addams Family. Mit The Addams Family gab sie 2025 ihr Musicaldebüt in einer spartenübergreifenden Produktion zwischen Musiktheater und Schauspiel.
Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit der Schweizer Autorin Anaïs Clerc, deren Stück Faulender Mond sie zur Uraufführung gebracht hat. Für die österreichische Erstaufführung von Brennendes Haus haben sie als Team den Nachwuchswettbewerb des Theater Drachengasse 2024 gewonnen.
Seit 2020 ist sie zudem Teil des multinationalen Finsterbusch Performance Collective und forscht zum Thema Devising Theatre. Ihr Anspruch ist ein Theater, das bewegt, unterhält und politisch denkt, als Einladung für ein breites Publikum. In der Spielzeit 2026/27 bringt sie das neue Stück von Alexander Stutz Spind'l ... Sp'ich'r — Still' über Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in der Schweiz zur Aufführung.