Krzysztof Urbański
Im September 2025 begann Krzysztof Urbański seine zweite Saison als Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters und als Musikdirektor und Künstlerischer Leiter der Warschauer Philharmoniker. Seit 2022 ist er zudem Erster Gastdirigent des Orchestra della Svizzera Italiana. Als Gastdirigent trat Urbański unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem London Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, dem Chicago Symphony, dem New York Philharmonic, dem Los Angeles Philharmonic und dem San Francisco Symphony Orchestra auf. Krzysztof Urbański war von 2011 bis 2021 Musikdirektor des Indianapolis Symphony Orchestra sowie von 2010 bis 2017 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Trondheim Symphony. Im Jahr 2017 wurde er zum Ehrengastdirigenten des Trondheim Symphony and Opera ernannt. Er war Erster Gastdirigent des Tokyo Symphony (2012–2016) und Erster Gastdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters (2015–2021). 2007 wurde Urbański mit dem ersten Preis beim Dirigentenwettbewerb Prager Frühling ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Leonard-Bernstein-Preis beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester nahm er Alben mit Werken von Lutosławski, Dvořáks 9. Symphonie, Strawinskys Sacre du Printemps, Schostakowitschs 5. Symphonie und Werken von Richard Strauss auf, alles auf Alpha Classics. Zu seiner Diskographie gehören ausserdem Chopins Werke für Klavier und Orchester mit Jan Lisiecki und dem NDR Elbphilharmonie Orchester für Deutsche Grammophon, die mit einem ECHO Klassik Award ausgezeichnet wurden, sowie Martinůs Cellokonzert Nr. 1 mit Sol Gabetta und den Berliner Philharmonikern, aufgenommen für Sony.