Nikolai Lugansky
Der Pianist Nikolai Lugansky ist berühmt für seine Interpretationen von Rachmaninow, Prokofjew, Chopin und Debussy. Er arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Kent Nagano, Manfred Honeck, Gianandrea Noseda, Stanislav Kochanovsky, Vasily Petrenko und Lahav Shani zusammen und wird von führenden Orchestern eingeladen, etwa die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das Netherlands Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Oslo Philharmonic Orchestra und das Swedish Radio Symphony Orchestra.
Von Gramophone als «der bahnbrechendste und kometenhafteste Künstler von allen» beschrieben, ist Lugansky ein Pianist von aussergewöhnlicher Tiefe und Vielseitigkeit. Er gastiert bei den weltweit bedeutendsten Festivals, darunter Aspen, Tanglewood, Ravinia und Verbier. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Vadim Repin, Alexander Kniazev, Mischa Maisky und Leonidas Kavakos.
Im Jahr 2023 feierte er den 150. Geburtstag Rachmaninows mit Konzertzyklen im Théâtre des Champs-Élysées und der Wigmore Hall sowie weiteren Auftritten, darunter im Wiener und Berliner Konzerthaus, im Bozar in Brüssel, im Rudolfinum in Prag und im Royal Concertgebouw.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison zählen Auftritte mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo (Dutoit), dem St. Louis Symphony Orchestra (Denève), der NDR Radiophilharmonie Hannover (Kochanovsky), der Brussels Philharmonic (Ono), dem Orchestre Philharmonique de Radio France (Peltokoski), dem Konzerthausorchester Berlin (Valčuha), der Philharmonia London (Rouvali) sowie Recitals u. a. an der Scala, im Théâtre des Champs-Élysées, im Wiener Konzerthaus, in der Wigmore Hall, im Seoul Arts Center und in der Tonhalle Zürich.
In der Saison 2025/26 gastiert er u.a. bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (Rhorer), dem Orchestre National de Lille zum Ravel-Jubiläum (Weilerstein), dem Oslo Philharmonic (Stutzmann), dem Berner Sinfonieorchester (Petrenko), dem Basque National Orchestra (Valčuha), dem DSO Berlin (Denève) und der NDR Elbphilharmonie (Kochanovsky). Zudem sind weltweite Tourneen geplant. Festivalauftritte führen ihn u. a. zum Tsinandali Festival (Noseda), in den Pierre Boulez Saal in Berlin, ins Théâtre des Champs-Élysées, ins Auditorio Nacional in Madrid, ins Palau de la Música Catalana in Barcelona und in die Wigmore Hall.
Er ist Exklusivkünstler von harmonia mundi. Seine Aufnahme der Préludes von Rachmaninov wurde hoch gelobt, und für seine CD mit Werken César Francks erhielt er den Diapason d’Or. Seine jüngste Einspielung mit Wagner-Transkriptionen erschien im März 2024 und erhielt u.a. den Premio Abbiati del Disco.