Michał Prószyński

Tenor

1992 in Gdów, Polen, geboren, studierte Michał Prószyński 2016/17 an der Musikhochschule in Krakau und von 2017 bis 2021 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover in der Soloklasse von Marek Rzepka. Von 2012 bis 2017 studierte er Klassische Gitarre an der Fryderyk Chopin Musikhochschule in Warschau bei Marcin Zalewski und parallel von 2011 bis 2015 Gesang bei Leszek Świdziński. Erste Bühnenerfahrung sammelte Michał Prószyński 2015 in der Hauptrolle des Antonio in Moniuszkos Das Nachtlager in den Apenninen und 2017 als Harlequin in Szymanowskis Mandragora beim 8. Festival der Polnischen Musik in der Krakauer Philharmonie. Am Staatstheater Braunschweig gastierte der Tenor in der Spielzeit 2019/20 als Vicomte Cascada in Lehárs Die lustigeWitwe, nachdem er sich mit dieser Partie dort bereits in der Saison 2018/19 vorgestellt hatte. 2019 folgte sein Debüt als Abdallo in Verdis Nabucco im Rahmen der Braunschweiger Staatstheater-Produktion Domplatz Open Air. Im Sommer 2021 debütierte Michał Prószyński als Alfred in Johann Strauss‘ Die Fledermaus bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Michał Prószyński Ensemblemitglied der Oper Bern und war hier u. a. als Pelléas in Debussys Pelléas et Mélisande sowie als Mime in Wagners Das Rheingold zu erleben.