Sarah Gilford

Sopran
© Simon Ridgway
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Für ihre kristallklare Stimme gelobt, gehört die aufstrebende Sopranistin Sarah Gilford zu den vielversprechendsten Sängerinnen ihrer Generation. Zu den bisherigen Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen ihr Auftritt als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Royal Philharmonic Orchestra in der Royal Albert Hall sowie ein Liederabend in der Wigmore Hall.

In die aktuelle Spielzeit startete sie mit der Partie der Nerea in Händels „Deidamia“ in einer Neuinszenierung der Wexford Festival Opera. Es folgen eine Wiederaufnahme dieser Produktion bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen sowie eine Neuproduktion von Johann Christian Bachs „Zanaida“ mit der Kammerakademie Potsdam.

Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählen ihr Rollendebüt als Dalinda in Händels „Ariodante“ mit Les Arts Florissants am Grand Théâtre de Genève und als Gouvernante in Isabelle Kettles Neuinszenierung von Brittens „The Turn of the Screw“ am Theatre Royal in Bath, Mendelssohns „Elias“ mit den Berliner Philharmonikern und ihr Debüt als Sophie in „Werther“ am Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Sir Antonio Pappano. An der Bayerischen Staatsoper war Sarah Gilford u.a. in der Titelrolle von Thomas’ „Mignon“, als Giannetta in „L’elisir d’amore“, als Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ sowie als Barbarina in „Le nozze di Figaro“ zu hören. Ferner sang sie Beethovens Neunte Symphonie mit der Filarmonica Arturo Toscanini in Parma sowie bei Galakonzerten mit dem Armenian State Symphony Orchestra. Darüber hinaus war sie im Münchner Herkulessaal als Solistin in Gustav Mahlers Zweiter Symphonie zu hören.

Sarah Gilford war Finalistin des renommierten BBC Cardiff Singer of the World Wettbewerbs 2021. Sie ist Absolventin des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und war in der Spielzeit 2021/22 zudem Mitglied des Ensembles des Stadttheaters Klagenfurt, wo sie u.a. als Susanna in „Le nozze di Figaro“, Sopran I in Rihms „Jakob Lenz“ und als Gilda in „Rigoletto“ auf der Bühne stand. Sie wird durch die Kiri-Te-Kanawa-Foundation, den Imogen Cooper Music Trust sowie das Samling Institute for Young Artists unterstützt.

© Simon Ridgway
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