Von schlechten Eltern

nach dem Roman von Tom Kummer

Uraufführung
 

Tom trauert. Den Tag meidet er, nachts fährt er als Luxuslimousinen-Chauffeur ausländische VIPs von den Botschaften im Kirchenfeld durch die dunkle Schweiz. Manchmal, wenn er Glück hat, erscheint ihm seine tote Frau Nina. Sonst sieht er Menschen auf der Flucht, Tote oder einen sich anbahnenden Bürgerkrieg. Tom ist ein wortkarger Orpheus, der seine Eurydike sucht, ein Fährmann im Zwischenreich – auf der einen Seite der Sohn im Berner Ostring, auf der anderen die geliebte Frau, die ihm einen Knoten ins Herz stickt. Der Berner Tom Kummer war der Bad Boy des deutschen Journalismus und ist, so die Meinung des SWR2, mit diesem Roman nun «der Schriftsteller, der er im Grunde immer war». Von schlechten Eltern stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2020: Ein autofiktionaler Roadtrip durch eine innere Trauerlandschaft und die Abgründe des Paradieses Schweiz; ein literarischer Sound voll dunkler Poesie. Auf die Bühne bringen wird diesen Roman Tilmann Köhler, der unter anderem am Münchner Residenztheater, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Staatsschauspiel Dresden inszeniert.

Dauer:

ca. 2 Stunden

Einführungstext von Dramaturgin Felicitas Zürcher

Kitik von Studierenden des Instituts für Theaterwissenschaften

© Iko Freese
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«Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?»

««Die minimalistische Inszenierung in den Vidmarhallen funktioniert und überzeugt dank starkem Schauspiel.»»

«Der Bund»