Wunderzeit erzählt vom Aufwachsen im diktatorischen Rumänien – von Enge und Angst, aber auch von Sehnsucht, Liebe und dem Traum von Freiheit. Mit Witz und Melancholie beschreibt Cătălin Dorian Florescu in seinem ersten Roman den Alltag zwischen Mangel und Hoffnung – immer vor dem Hintergrund der geplanten Ausreise aus der Diktatur. Jahre später lebt Alin in der Schweiz und blickt von dort auf seine Vergangenheit zurück. Das Ankommen in einem neuen Land wird zum zentralen Moment der Erinnerung: Freiheit bedeutet Sicherheit, aber auch Fremdheit, Sprachbarriere und das Leben mit einem Migrationshintergrund. Der Text erinnert daran, wie fragil Freiheit ist – und wie sehr Herkunft und Erinnerung das Leben in der Gegenwart prägen.
Die junge rumänische Regisseurin Ilinca Purică begibt sich gemeinsam mit Linus Schütz auf eine Reise ins Rumänien der Generation ihrer Eltern und wird mit dieser Arbeit ihre dreijährige Zeit als Regieassistentin bei Bühnen Bern abschliessen.
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