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Claudia Brier
Medienverantwortliche Bühnen Bern

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Medienmitteilungen

Bühnen Bern

Bern-Ballett-Direktorin Estefania Miranda tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Estefania Miranda hat das Bern Ballett in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut. Sie hat die Sparte zu einem Publikumsmagneten gemacht – nicht nur regional, sondern auch national und international. Nun tritt die Bern-Ballett-Direktorin aus gesundheitlichen Gründen per Ende Jahr von ihrem Posten zurück.

Miranda leitete die Tanzsparte seit 2013. Grosse Erfolge konnte sie zum Beispiel mit ihren Produktionen Die vier Jahreszeiten oder The Sign of the Swan feiern. Unter ihrer Leitung gewann das Ensemble u. a. den Schweizer Tanzpreis für aktuelles Tanzschaffen und eine China-Tournee konnte realisiert werden. Estefania Miranda gab Bern Ballett mit den eigenen bildgewaltigen und ästhetischen Arbeiten einen künstlerischen Rahmen und war gleichzeitig eine umsichtige Kuratorin, was die Gastchoreograf*innen betrifft.

Da die von ihr verantwortete Planung für die laufende und kommende Spielzeit bereits abgeschlossen ist, wird sich der Wechsel bis Sommer 2023 künstlerisch nicht zeigen. Die Leitung der Compagnie wird interimistisch von der langjährigen und erfahrenen Dramaturgin Isabelle Bischof übernommen. Eine neue künstlerische Leitung für das Bern Ballett wird auf Sommer 2023 gesucht.

Die Bühnen Bern bedauern den Rücktritt von Estefania Miranda ausserordentlich. Wir wünschen ihr für die kommende Zeit viel Kraft und eine möglichst rasche Genesung.

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Medienmitteilung

Willkommen im Universum der Bühnen Bern!

Willkommen zurück! Oder besser: Willkommen im Universum der Bühnen Bern! Mit neuem Namen, neuem Gewand und vielen neuen Gesichtern starten wir in die Spielzeit 2021/22. Eine beliebte Tradition behalten wir jedoch bei: Den Saisonauftakt feiern wir mit unserem Theaterfest und dem Openair-Konzert auf dem Bundesplatz. Am 28. August ab 13 Uhr erhalten unsere Besucher*innen im Stadttheater erste Einblicke in unsere Produktionen und treffen erstmals auf die neuen Künstler*innen der Bühnen Bern. Workshops und Führungen gehören ebenso zum Programm. Am Abend schliesslich spielt das Berner Symphonieorchester unter freiem Himmel ein Surprise-Programm. Am Dirigierpult auf dem Bundesplatz steht der Berner Stefan Blunier, als Solistin konnten wir die Sopranistin Regula Mühlemann verpflichten. Das Theaterfest wie auch das Openair-Konzert sind wiederum kostenlos, bitte beachten Sie jedoch, dass für alle Veranstaltungen vorgängig Gratistickets erworben werden müssen. Die Informationen dazu finden Sie auf unserer Website: www.buehnenbern.ch.

Der Vorverkauf für die regulären Vorstellungen des neuen Saisonprogramms startet am heutigen Mittwoch, 18. August, um 10 Uhr. Wir halten uns an das 3G-Prinzip, das im Übrigen auch für das Theaterfest sowie das Openair-Konzert gilt: Zutritt zu den Veranstaltungen erhalten Personen, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Das entsprechende Covid-Zertifikat muss zusammen mit einem amtlichen Ausweis beim Einlass vorgewiesen werden. Dies betrifft Besucher*innen ab 16 Jahren. Aufgrund der weiterhin angespannten Situation gilt nach wie vor an allen Veranstaltungen eine Maskenpflicht für Besucher*innen ab 4 Jahren.


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Aus Konzert Theater Bern wird Bühnen Bern

Eine neue Ära steht vor der Tür: Aus Konzert Theater Bern wird ab der Spielzeit 2021/22 Bühnen Bern. Während zehn Jahren trugen wir den Namen Konzert Theater Bern. Nun wird aus den Begriffen Konzert und Theater nur noch ein Wort: Bühnen. Unter der neuen Dachmarke «Bühnen Bern» wollen wir uns allen Berner*innen öffnen und zugänglich sein – ja, ein Theater für alle werden. «Es ist uns wichtig, eine Dachmarke zu schaffen, die das Haus als Einheit darstellt, aber dennoch genug Freiraum für die individuellen, künstlerischen Anliegen der einzelnen Sparten lässt», sagt Intendant Florian Scholz.

Neu sind in der Saison 2021/22 auch unser Erscheinungsbild, unsere Website und unsere Spielzeitmagazine. Wir freuen uns, wenn Sie ausgiebig stöbern. Sie werden entdecken, dass wir mit acht Uraufführungen, zwei Schweizer Erstaufführungen, einer deutschsprachigen Erstaufführung und 22 Konzerten aufwarten. Welche Neuerungen wir in den einzelnen Sparten bereithalten, erfahren Sie im Folgenden.

Schauspiel Bern: Vom Unterwegssein und Ankommen
Im Schauspiel Bern – so heisst unsere Theatersparte nach der Namensänderung – stehen alle Zeichen auf Neuanfang. Das Publikum erwartet ein Ensemble mit elf neuen und drei in Bern bestens bekannten Schauspieler* innen sowie mit Schauspieldirektor Roger Vontobel und Chefdramaturgin Felicitas Zürcher ein komplett neues Leitungsteam. Hinzu kommen die beiden Dramaturg*innen Julia Fahle und Michael Isenberg.

Vontobel und Zürcher setzen in ihrem ersten Programm für Bern bewusst auf Vielfalt. Den Anfang macht Gerhard Hauptmanns Rose Bernd (09. September, Stadttheater) in der Regie von Vontobel, eine Übernahme vom Schauspiel Bochum, mit der sich der neue Schauspieldirektor den Berner*innen vorstellt. Mit Tuntschi. Eine Häutung (10. September, Vidmar 1), nehmen vier Shooting-Stars der österreichischen Literaturszene eine Auseinandersetzung mit der bekannten Sennentuntschi-Sage vor: Stefanie Sargnagel, Lydia Haider, Maria Muhar und Barbi Marković schreiben als Kollektiv «Wiener Grippe/KW77» eine feministische, böse und komische Version des Stoffes. Es inszeniert die in Zürich und Amsterdam ausgebildete österreichische Regisseurin Sara Ostertag. Eine weitere Uraufführung zeigen wir mit der Inszenierung von Tom Kummers Roman Von schlechten Eltern (06. November, Vidmar 1), einem abgründigen Roadtrip durch die Schweiz. Mit Maria Stuart (12. November, Stadttheater) wird Roger Vontobel seine erste Produktion für Bern präsentieren – für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet Olaf Altmann. Als Weihnachtsmärchen steht Erich Kästners Emil und die Detektive (24. November, Stadttheater) in der Regie von Hanna Müller auf dem Programm. Und erstmals zeigt das Schauspiel Bern ein Jugendstück: All das Schöne (23. Oktober, Vidmar 2), eine Ode an das Leben, ist eine besondere Einladung für junge Zuschauer*innen ab 13 Jahren.

Eine für ihre musikalischen Arbeiten gefeierte Jungregisseurin ist die Norwegerin Eline Arbo, die in Bern Shakespeares Sommernachtstraum (13. Januar 2022, Vidmar 1) inszenieren wird. Auch mit ihm setzen wir auf den Nachwuchs: Matthias Spaan, Träger des Nestroy-Nachwuchspreises 2020, wird sich längerfristig an unser Haus binden und sich in der kommenden Spielzeit in Bern mit Handkes Kaspar (25. September, Vidmar 1) vorstellen.

Auf eine Neuerung möchten wir Sie besonders aufmerksam machen: In Zukunft sollen regelmässig Inszenierungen zu Menschen kommen, die den Weg ins Theater (noch) nicht gefunden haben. Mit kleiner Besetzung und wenig Equipment wird das «Schauspiel mobil» unterwegs sein, in und um Bern, aber auch im gesamten Kanton. Jugendzentren, Kirchen, Synagogen, Moscheen, Vereinslokale und Lagerhallen wollen wir zu Theatersälen machen, und Wiesen und Parks, Dorfplätze und Burghöfe zu unseren Bühnen – zwischen Langenthal und Gstaad, Meiringen und dem Jurasüdfuss. «Schauspiel mobil» steht symptomatisch für unsere Schauspielsparte, in der sich Unterwegssein und Ankommen wie ein roter Faden durch die Produktionen ziehen.

Oper Bern mit einer Doppel-Leitung
Auch die Oper Bern formiert sich neu. Sie steht ab der kommenden Saison unter einer Doppelleitung: Der gefragte junge australische Chefdirigent Nicholas Carter arbeitet Hand in Hand mit Rainer Karlitschek, der als erfahrener Dramaturg von der renommierten Bayerischen Staatsoper München nach Bern wechselt. Die beiden übernehmen Verantwortung als Co-Operndirektoren und teilen sich die musikalischen und künstlerisch- administrativen Aufgaben. Wir erhoffen uns dadurch eine produktive Dynamik. Unterstützt werden sie von der Schweizer Dramaturgin Rebekka Meyer, die vom Luzerner Theater zu uns zieht. Dazu kommen junge und erfahrene Sänger*innen, die aus der ganzen Welt ihren Weg nach Bern finden – aus Russland, Italien, Südafrika, Polen, Tonga, Brasilien, England und natürlich auch aus der Schweiz. Eines haben sie alle gemeinsam: herausragende Stimmen.

Grosse Kunst bietet Richard Wagners Ring-Tetralogie. Den Auftakt macht in der kommenden Saison Das Rheingold (12. Dezember, Stadttheater). In den folgenden Spielzeiten wird anschliessend Saison für Saison das ganze Werk mit seinen vier Teilen zur Aufführung gebracht. Wagners Opus magnum ist immer eine besondere Herausforderung für ein Theater, weil ein grosser Bogen gespannt wird, der viele Kräfte bündelt, aber auch besondere Energien freisetzt. Regie führt die junge polnische Regisseurin Ewelina Marciniak, die den renommierten FAUST-Preis gewonnen hat und in Bern erstmals eine Oper inszeniert.

Auch die Uraufführung Liebesgesang (07. Mai 2022, Stadttheater) von Komponist Georg Friedrich Haas und Librettist Händl Klaus, beide im Metier der Oper führend, verspricht zu einem Highlight zu werden. Zudem ist es gelungen, für diese Uraufführung den Regisseur Tobias Kratzer zu engagieren. Sein Bayreuther Tannhäuser war die Aufführung des Jahres 2019/20, und man darf gespannt sein, was er und sein Bühnenbildner Rainer Sellmayer für Bern kreieren.

Das Motto von Oper Bern für kommende Saison ist Wagners Rheingold entlehnt, in welchem der Zwerg Alberich dem Gott Wotan entgegenhält: «Bin ich nun frei? Wirklich frei?» Die Frage nach der Freiheit des Menschen ist eine der grundlegenden Fragen der Oper. In allen Produktionen der kommenden Saison sind die Protagonist*innen eingeengt in Zwänge, sei es wegen Familienkonstellationen, wegen der Religion oder der Politik. Die Werke unter diesen Aspekten auf ihre Aktualität zu überprüfen, soll im Zentrum unseres Schaffens stehen.

Neu wieder Bern Ballett
Mit der Veränderung des Namens Konzert Theater Bern wurde auch eine Umbenennung der Tanzsparte notwendig. Wir kehren wieder zu Bern Ballett zurück, wobei sich an der künstlerischen Ausrichtung der Sparte nichts ändern wird. «Der Begriff Ballett steht hier für ein institutionelles Ensemble und ist international verständlicher und einprägsamer als Tanzcompagnie », sagt Tanzdirektorin Estefania Miranda, die in Bern seit der Spielzeit 2013/14 für Kontinuität auf hohem Niveau sorgt.

Ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die neue Spielzeit von Bern Ballett zieht, ist die Intimität. «Körperkontakt, Nähe, Vertrautheit sind Dinge, die uns während der Pandemie sehr gefehlt haben, und Tanz ist eine Kunstform, die genau dies bedingt, um ihren ganzen Facettenreichtum entfalten zu können.» Eine besondere Form der Intimität zeigt die Produktion La Divina Comedia. Indem neben der Bühne verschiedene Räume des Stadttheaters betanzt werden, entsteht eine grössere Nähe zwischen Publikum und Tänzer*innen. Basierend auf Dante Alighieris gleichnamigem Versepos unternimmt der Hauptdarsteller eine introspektive Reise, an deren Ende er sich selbst erkennt. Begleitet vom Berner Symphonieorchester feiert Mirandas Tanzabend am 30. Oktober 2021 mit einem Jahr Verspätung die lang ersehnte Premiere. Die beiden mehrteiligen Tanzabende Iconic (05. Februar 2022, Vidmar 1) und Le Troisième Sexe (29. April 2022, Vidmar 1) beleuchten verschiedene Facetten von Intimität in Beziehungen. Nach zweijähriger, Pandemie-bedingter Pause darf sich das Publikum zum Ende der Spielzeit auf eine neue Ausgabe der Tanzplattform Bern freuen. Festhalten wollen wir auch an unserer beliebten Experimentierreihe Laboratoire Suisse de la Danse, kurz LSD.

Die Ballett-Sparte feiert zudem in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Bereits seit fünf Jahren existiert der Fonds Umschulung Tanz, der jedes Jahr mit 40‘000 Franken aufgestockt wird. Ensemblemitglieder werden mithilfe des Fonds unterstützt, wenn sie nach ihrer aktiven Tanzkarriere eine Zweitausbildung beginnen möchten. Mit der Gründung des Fonds im Jahr 2017 leistete Konzert Theater Bern Pionierarbeit.

Ein neues aufregendes Kapitel für das BSO
Für das Berner Symphonieorchester (BSO) steht die nächste Saison für einen Aufbruch in neue und vielfältige Gefilde. Nach elf erfüllenden Jahren unter dem Chefdirigenten Mario Venzago zieht das BSO nun für eine Weile in die Ungebundenheit und geht neue Wege.

Zahlreiche aufsehenerregende internationale Dirigent*innen kommen nach Bern. So etwa die junge und hochbegabte Dirigentin Elim Chan, die gemeinsam mit dem Perkussionisten und Komponisten Dominique Vleeshouwers ein sehr eigenwilliges und spezielles Neujahrskonzert bieten wird (01. und 02. Januar 2022). Speziell zu erwähnen sind zudem zwei Lehrer-Schüler-Gespanne: Zum einen der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim, einer der berühmtesten Musiker unserer Zeit, der gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler Thomas Guggeis nach Bern reist. Dabei sitzt Barenboim am Piano und spielt Brahms B-Dur-Klavierkonzert und der ungleich jüngere Guggeis dirigiert (30. Juni, 1. Juli 2022). Ebenso Pianist Pierre-Laurent Aimard, der mit seinem einstigen Schüler Stephan Zilias am Dirigierstab ins Casino Bern kommt und Béla Bartóks Klavierkonzert Nr. 3 spielt (23. und 24. September). Nicht zu vergessen ist auch die zweite Ausgabe unseres beliebten Formats Über ds Chrüz. Nach Lo & Leduc lässt sich das BSO diesmal auf den Berner Bluesmusiker Philipp Fankhauser ein und lädt zu einem stil- und genreübergreifenden Abend (05. und 06. Mai 2022).

In unseren beiden Spielzeitmagazinen finden Sie Informationen zu weiteren geplanten Produktionen, unseren Extras und unseren Vermittlungsprogrammen. Der Startschuss in die neue Saison fällt am 28. August mit dem traditionellen Theaterfest und dem Openair-Konzert des BSO auf dem Bundesplatz. Wir sind zuversichtlich, beide Anlässe durchführen zu können.

Berner Symphonieorchester

Benefizkonzert mit dem Violinvirtuosen Frank Peter Zimmermann

To Rome with Love Benefizkonzert. Zimmermann | Mazzola

Wir freuen uns sehr, mit Frank Peter Zimmermann einen der bedeutendsten Violinvirtuosen unserer Zeit für das Benefizkonzert To Rome with love am Donnerstag, 4. November 2021 um 19.30 Uhr gewonnen zu haben.
Für seinen Auftritt im Casino Bern wählte Frank Peter Zimmermann für seine berühmte Stradivari, die den klingenden Beinamen «Lady Inchiquin» trägt, zwei Solowerke, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Mit Martinůs Suite Concertante und Bartóks Rhapsodie Nr. 2 sind zwei Werke zu erleben, die sich beide durch rhythmische Vielfalt, inspirierte Melodien mit populärem Einschlag als auch sensible harmonische Effekte auszeichnen.
Ottorino Respighis Programmmusik Fontane di Roma und Pini di Roma entführt das Publikum dann im zweiten Teil an die berühmtesten Stätten der Ewigen Stadt und lässt das Rauschen der römischen Brunnen lebendig werden. Am Pult steht der italienische Maestro Enrique Mazzola, der schon lange als Spezialist für italienische Oper und grossbesetzte Partituren gilt.

Das Benefizkonzert des Berner Symphonieorchesters mit dem Ausnahmevirtuosen Frank Peter Zimmermann garantiert nicht nur einen musikalischen Höhepunkt der diesjährigen Konzertsaison, sondern erfüllt gleichzeitig einen guten Zweck:
30 % der Einnahmen gehen an die Corelina-Stiftung für das Kinderherz.
Gegründet von einem Ärzteteam um den Herzchirurgen Prof. Dr. med. Thierry Carrel am Inselspital Bern, ermöglicht diese Stiftung Kindern aus unterversorgten Ländern lebensrettende Herzoperationen.

Der neue Chefdirigent und Co-Operndirektor Nicholas Carter stellt sich vor

2. Symphoniekonzert

Pathétique – Die Überschrift des zweiten Symphoniekonzertes am Donnerstag, 21. Oktober 2021 und Freitag, 22. Oktober 2021 ist Programm, wenn sich erstmals Nicholas Carter, der neue Chefdirigent der Oper Bern gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester im Casino präsentiert.

Tschaikowskys sechste Symphonie Pathétique gilt als sein Opus ultimum und ist Krone und Abschluss seines Schaffens – ein autobiographisches Seelengemälde, dessen schöpferischer Radius von rauschender Begeisterung bis zu todesnaher Re-signation und von den grazilen Klängen des zweiten Satzes bis hin zu den dunklen Tönen des abschliessenden Adagio lamentoso reicht.

Gekonnt stellen der neue Berner Co- Operndirektor Nicholas Carter und die interna-tional gefragte Sopranistin Siobhan Stagg diesem Abschiedswerk des grossen rus-sischen Meisters die Ariettes oubliées von Claude Debussy in einer modernen Or-chesterfassung gegenüber. Lange schon beschäftigt sich die junge australische Sän-gerin intensiv mit diesem eindrucksvollen Liederzyklus. Die gleichermassen ernste wie heitere Welt von Maurice Ravels Tombeau de Couperin – eine Hommage an Frankreichs Musik und Kultur seit den Tagen des Sonnenkönigs – rundet den Kon-zertabend ab.

Dreifach-Debüt junger Stars

1. Symphoniekonzert

Wir freuen uns sehr auf das 1. Symphoniekonzert der Saison 2021/22, das endlich wieder vor vollen Rängen gespielt wird. Es findet statt am 2. und 3. September, 19.30 Uhr, im Casino Bern.

Und wir freuen uns sehr, dass dafür drei junge Ausnahmetalente nach Bern reisen werden. Das gilt für den jungen österreichischen Cellisten Kian Soltani (der ein Stradivari-Cello spielt) genauso wie für die Dirigentin Eva Ollikainen, die jüngst zur Chefin des Iceland Symphony Orchestra und des Orchestra della Toscana gekürt wurde. Der dritte Star bleibt Bühnen Bern glücklicherweise über diese Konzerte hinaus erhalten und stellt sich an diesen zwei Abenden dem klassikinteressierten Publikum vor: Es ist die südafrikanische Ausnahmesängerin Masabane Cecilia Rangwanasha, die ab dieser Saison für zwei Jahre zum Berner Opernensemble gehört. Die 27-Jährige freut sich auf die beiden Wesendonck-Lieder. «Sie passen perfekt zu meiner lyrischen Stimme», sagt sie.

Dieser Konzertabend ist Abwechslung pur. Das Vorspiel zu Tristan und Isolde entführt in die hochdramatische Bayreuther Mythenwelt Richard Wagners, ebenso wie die beiden Wesendonck-Lieder, die als Studie zu dieser Oper gelten. Schicksalhafte Motive und hochkomplexe Orchesterführung in Witold Lutosławskis dritter Symphonie lassen die 1980er Jahre lebendig werden.
Geradezu versöhnlich findet sich dazwischen Robert Schumanns Cellokonzert, diese romantisch-klangschöne Synthese aus gesanglich vorgetragenem Zauber und virtuosem Feuerwerk.

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Medienmitteilung

Schauspiel Bern

All das Schöne

Für Menschen ab 13 Jahren

Am Samstag, 23. Oktober 2021 feiert das Schauspiel All das Schöne von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe in der Regie von Franziska Stuhr Premiere in der Vidmar 2.
Was macht man als Kind, wenn die eigene Mutter versucht, sich das Leben zu neh-men? Man schreibt ihr eine Liste mit all dem, was in der Welt schön ist: «1. Eis-creme. 2. Wasserschlachten. 3. Länger aufbleiben als sonst und fernsehen.» Mit dem Mädchen wächst die Liste. Stetig kommen neue Dinge dazu, die die Mutter vom Leben überzeugen sollen. Doch wie lang müsste eine Liste mit all dem Schönen sein, um jemanden aufzuhalten, der sich entschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen?
In diesem Monolog des preisgekrönten Autors Duncan Macmillan tritt das Publikum in direkten Kontakt mit der Tochter und mit der Zeit führt das Reden und Nachdenken über den Tod zu einem grossen, feierlichen Plädoyer für das Leben und «all das Schöne».
Die Schauspielerin Genet Zegay, neu im Ensemble des Schauspiel Bern bringt die-ses Stück als Übernahme vom Jungen Schauspielhaus Hamburg mit: einen Text, der laut Hamburger Abendblatt «das Thema ernst nimmt, sich dennoch ganz viel Humor leistet.» Mit dieser Inszenierung, die für ein Publikum ab 13 Jahren geeignet ist, er-weitert das Schauspiel Bern seine Einladung an junge Menschen und schliesst eine Lücke zwischen dem Kinder- und Familienstück und dem Erwachsenenspielplan.

Nachspielzeit

Vorhang auf für unsere Nachspielzeit

Die Pandemie ist leider noch nicht verschwunden, aber dank Masken und Covid-Zertifikat ist es uns wieder möglich, vor vollen Rängen zu spielen. Das konnten wir vorher für mehr als eine Saison nicht oder nur sehr einschränkt tun, wodurch sich auch die Schauspieler*innen nur wenig präsentieren konnten.

Darum gibt es während der Herbstferien eine Nachspielzeit, in der unsere letztjährigen Ensemblemitglieder mit ihren Stücken noch einmal die Bühne erobern. Den Auftakt machen am 6. Oktober Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre unter der Regie von Sophia Aurich, gefolgt von DA, DA, DA… von Anna Papst. Auch frau verschwindet (versionen) von Julia Haenni wird noch einmal aufgenommen. Zudem zeigen wir Judas von Lot Vekemans, ein Monolog, gesprochen von Jürg Wisbach, aus der Spielzeit 2014/15. Damals wurde das Stück nur in Kirchen gespielt, jetzt wird es in der Vidmar 1 wiederaufgenommen. Und Nico Delpy meldet sich mit einer Lesung aus EUROTRASH von Christian Kracht zurück. Die Nachspielzeit dauert von 6. bis 17. Oktober.

Kafka macht den Abschluss im Premierenreigen

Ein Bericht für eine Akademie

 Der September ist bei den Bühnen Bern der Monat des Schauspiels: Mit der Premiere von Kafkas Ein Bericht für eine Akademie am 26. September (Vidmar 2) beenden wir vorerst einen wahren Premierenreigen.

Rotpeter steht jeden Abend auf der Bühne und amüsiert das Publikum als Kuriosität – ein Affe, der sich aufführt wie ein Mensch. Für Rotpeter war es ein weiter Weg dorthin: Gefangen, verschleppt und vor die Wahl gestellt – Zoo oder Bühne – lernt er eifrig alles, was es braucht, um in der neuen Welt Fuss zu fassen. Er lernt zu sprechen, zu trinken, zu rauchen – ein echter Durchschnittseuropäer. An diesem Abend spricht er vor den Mitgliedern der Akademie von seiner gewaltsamen Humanisierung: «Freiheit wollte ich nicht. Nur einen Ausweg. Sollte der Ausweg auch nur eine Täuschung sein.» In seiner 1917 erschienenen Erzählung untersucht Kafka, was es heisst, ein Mensch zu sein in einer unmenschlichen Welt.

Kilian Land, neu im Ensemble des Schauspiels Bern, präsentiert den Text als Monolog in einer Übernahme vom Düsseldorfer Schauspielhaus: «Mit sparsamen Mitteln und überzeugender Darstellungskraft gelingt dem Schauspieler ein berührendes Theatererlebnis», schrieb die Rheinische Post nach der Premiere 2020. Regie führt Schauspieldirektor Roger Vontobel.

Wie wird man eigentlich ein Mensch?

Kaspar

Wie wird man eigentlich ein Mensch? Keiner geringeren Frage als dieser geht der mit dem österreichischen Nestroy-Preis als bester Nachwuchsregisseur ausgezeichnete Mathias Spaan in Peter Handkes frühem Sprechstück Kaspar nach. Verloren, fremd und mit nur einem Satz – «Ich möchte ein solcher werden wie einmal ein andrer gewesen ist» – betritt Kaspar die Bühne. Langsam bewegt er sich durch eine Art Raummuseum, probiert die sich darin befindlichen Objekte aus, lernt, wie man sich in den unterschiedlichen Räumen, zu anderen Menschen verhält, lernt zu sprechen.

Handkes Spielmodell zeigt auf, wie unser Bild von der Welt und unser Verhalten geprägt ist durch Sprache, Erziehung und gesellschaftliche Konventionen, und ermöglicht zugleich eine Reflexion darüber, was der Mensch alles erlernen muss. Heute, wenn wir mit der Erfahrung einer weltweiten Pandemie im Bewusstsein langsam den öffentlichen Raum zurückerobern, stellt sich diese Frage in ganz neuem Licht.

Wir freuen uns, dem Berner Publikum mit Kaspar drei unserer neuen Schauspieler*innen vorzustellen: Claudius Körber (als Kaspar), Genet Zegay und Vieth Anh Alexander Tran stehen gemeinsam mit dem langjährigen Ensemblemitglied Stéphane Maeder erstmals in Bern auf der Bühne. Die Premiere feiern wir am 25. September in der Vidmar 1. Wir reservieren Ihnen gerne Pressekarten. Vor Vorstellungsbeginn findet eine Begrüssung (19.00 Uhr) durch die neue Schauspielleitung statt.

Ripley erobert Bern vom Tresorplatz aus

Der talentierte Mr. Ripley

Schauspiel bedingt nicht zwingend, dass Menschen ein Theater besuchen – das funktioniert durchaus auch umgekehrt. Das Schauspiel Bern lanciert mit der Premiere von Der talentierte Mr. Ripley am 17. September das Format «Schauspiel mobil». Nach drei ersten Vorstellungen auf dem neu gestalteten Tresorplatz in den Vidmarhallen ist die Produktion in der Stadt Bern und bald auch im ganzen Kanton unterwegs: Den Auftakt machen das Quartierzentrum im Tscharnergut im Westen der Stadt und das Hotel Bellevue Palace.

Tom Ripley müssen wir Ihnen nicht ausführlich vorstellen. Jung und begabt, aber arm und unterprivilegiert, ist er erklärtermassen der Liebling der Grande Dame unter den Krimiautor*innen. Patricia Highsmith lässt ihren Antihelden entkommen, mit immer neuen Haken, Schauspieltricks und Spiegelfechtereien. Toms Waffe ist seine Intelligenz, und das Glück bleibt stets auf seiner Seite – ebenso wie das Publikum. Von einem reichen Amerikaner wird er nach Europa geschickt, um dessen Sohn Dickie heim zu holen. Doch die Geschichte geht anders aus. Tom setzt sich an die Stelle Dickies. Nötig ist dafür lediglich ein Mord. Highsmith, die im Januar 2021 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte, las schon mit acht Jahren Berichte über Kleptomanen, Pyromaninnen, Serienmörder, und war überzeugt: «Nicht jeder wird ein Mörder, aber gänzlich ausgeschlossen ist es nie.»

In Damian Popps Inszenierung ihres Klassikers erleben Sie unsere beiden neuen Ensemblemitglieder Vanessa Bärtsch und Linus Schütz sowie Jonathan Loosli.

Ein Tuntschi auf Rachefeldzug

Tuntschi. Eine Häutung

Seit Urzeiten erzählen sich die Menschen in den Schweizer Bergen die Geschichte vom Sennentuntschi. Von vier Sennen aus Langeweile erschaffen, soll es zum Leben erwacht sein und sich blutig an seinen Schöpfern gerächt haben. Bis heute treibt es sein Unwesen in Filmen, Erzählungen und Büchern.

Die vier Wiener Schriftstellerinnen Lydia Haider, Barbi Marković, Maria Muhar und Stefanie Sargnagel (Wiener Grippe/KW77) haben sich im Auftrag des Schauspiel Bern auf Forschungsreise begeben: Mit einem klapprigen Auto sind sie durch einsame Täler und verschneite Berge gekurvt, auf den Spuren der Schweizer Sage. Was als harmloser Roadtrip beginnt, wird bald zu einer Fahrt in mythische Abgründe und reale Albträume, die buchstäblich unter die Haut gehen: Der Geist des Sennentuntschi erwacht und ruft gemeinsam mit allen Tuntschis, Sexpuppen und Avataren dieser Welt zur Rache auf.

Die vier Shootingstars der österreichischen Literaturszene, die gegenwärtig zu den mutigsten Stimmen ihrer Generation zählen, wagen einen Blick von aussen auf einen Urschweizer Mythos und schreiben ihn in Gegenwart und Zukunft fort – feministisch, komisch, wütend. Inszeniert wird der kollektive Theatertext Tuntschi. Eine Häutung von der österreichischen Regisseurin Sara Ostertag, die für ihre genresprengenden Arbeiten vielfach ausgezeichnet worden ist.

Als Live-Musikerin auf der Bühne ist die Bratschistin, Sängerin, Komponistin und Performerin Jelena Popržan zu erleben, deren 2020 erschienenes Solo-Album «La Folia» von den Kritiker*innen gefeiert wurde.

Wenn jeder nur seine eigene Haut rettet

Rose Bernd

Es ist soweit: Am 9. September erhält Bern erstmals die Möglichkeit, das neue Schauspiel der Bühnen Bern im Stadttheater zu erleben. Schauspieldirektor Roger Vontobel stellt sich dem Publikum mit Gerhard Hauptmanns Rose Bernd vor, einer Übernahme des Schauspiels Bochum.

Es ist keine leichte Kost, die Vontobel hier zu Beginn serviert: Rose versucht, es allen recht zu machen. Aber sie will sich nicht zufrieden geben mit dem Platz, den die Gesellschaft ihr zugewiesen hat. Sie will lieben und geliebt werden. Doch sie wird verführt, verkuppelt, vergewaltigt, verstossen und schliesslich fast verrückt an Verhältnissen, die nicht zu ändern sind. Der Prozess einer 25-jährigen Kindsmörderin, dem Hauptmann 1903 als Geschworener beiwohnte, hat ihn nicht mehr losgelassen. In Rose Bernd zeigt der Autor eine Welt, in der jeder seine Haut rettet, und eine Tragik, die keine einzelnen Schuldigen kennt – nur ein Leben, das kaum zu meistern ist.

Die Frankfurter Neue Presse schrieb über die Inszenierung: «Roger Vontobels mitleidvolle Sicht auf Rose Bernd ist grandios. […] Hingehen, Mitleiden und Taschentücher nicht vergessen» – wenn das kein Versprechen ist! In der Hauptrolle der Rose ist Yohanna Schwertfeger zu sehen, die zuvor schon den Ensembles des Wiener Burgtheaters oder des Schauspielhauses Zürich angehört hatte und die das Schauspiel Bern nun verpflichten konnte. Gemeinsam mit den Gästen Matthias Redlhammer, Heiko Raulin und Susanne-Marie Wrage stehen unsere drei Neuzugänge Jan Maak, Kilian Land und Nanny Erika Lina Friebel (HKB Schauspielstudio) auf der Bühne.

Wir freuen uns, wenn Sie am 9. September im Stadttheater mit dabei sind. Vor Vorstellungsbeginn begrüsst die neue Schauspielleitung um 19 Uhr das Publikum persönlich.

Oper Bern

Don Carlos

Der jugendliche Held

Mit der Oper Don Carlos taucht das Publikum ein ins Spanien des 16. Jahrhunderts. Es ist eine Zeit, in der die Vormacht der Kirche unüberwindbar scheint, in der der Katholizismus die Menschen in Gut und Böse unterteilt, die Welt nur Himmel oder Hölle kennt. Und in der privates Begehren und innere Wünsche keinen Platz haben in der Gesellschaft.

In dieser Zeit lebt Don Carlos (Raffaele Abete), der jugendliche Held der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi. Der spanische Thronfolger ist unglücklich verliebt in Elisabeth de Valois (Masabane Cecilia Rangwanasha), mit der er verlobt war, die dann aber seinen Vater heiratet. Er versucht seinen Weg zu finden: er lehnt sich gegen seinen Vater auf, weiss aber seinen besten Freund Rodrigue (Gustavo Castillo) stets an seiner Seite.

Don Carlos, in der selten gespielten, fünfaktigen französischen Version, ist der Auftakt des neuen Teams von Oper Bern. Erstmals wird der neue Co- Leiter der Sparte, Nicholas Carter, in Bern eine Oper dirigieren, das Werk wird ganz klar seine Handschrift tragen: Denn Nicholas Carter arbeitet gerne eng mit der Regie zusammen und kennt Regisseur Marco Štorman bereits aus seiner Zeit in Klagenfurt.

Mit Štorman kommt einer der jungen Regisseure zum Zug, die in der Oper ein neues Zeitalter einläuten. Zudem tritt erstmals unser neues, äussert talentiertes Ensemble auf. So etwa Masabane Cecilia Rangwanasha als Elisabeth de Valois in der weiblichen Hauptrolle.

Evita

Eine Ikone kommt nach Bern

1947 war es, als die argentinische Präsidentengattin Eva Perón nach Bern reiste. Evita, wie sie meist genannt wurde, befand sich auf Auslandreise durch das Nachkriegseuropa. Ihre Aufgabe bestand darin, für die Politik ihres Mannes zu werben und wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. Doch sie wurde nicht nur herzlich begrüsst:

«Am frühen Abend des 4. August 1947 fährt Eva Perón zusammen mit [Bundesrat Max] Petitpierre im offenen Wagen Richtung Hotel Bellevue, wo sie standesgemäss residieren soll. Doch eine Gruppe von Kommunisten stoppt den Konvoi und wirft Tomaten auf ihr Auto. Schwer am Kopf getroffen wird jedoch Bundesrat Petitpierre. Kurz darauf verhaftet die Polizei zwei Mitglieder der Partei der Arbeit, die wegen ‹unanständigen Benehmens anlässlich der Stadtrundfahrt von Frau Perón› zu einer Busse von 50 Franken verurteilt werden.» (Zitat aus der NZZ vom 25.7.2016: «Tomaten und Steine für Evita»)

Nun kommt Evita wieder nach Bern – aber als umjubeltes Musical von Andrew Lloyd Webber. Die neue Opernleitung beginnt die Saison mit einer Musicalproduktion – und es soll nicht die letzte sein. Künftig ist ein Musical pro Saison geplant. Das erste ist eine Übernahme vom Stadttheater Klagenfurt mit der charismatischen Annemieke van Dam in der Titelrolle. Die musikalische Leitung hat unser Kapellmeister Hans Christoph Bünger inne, für die Choreografie ist Otto Pichler verantwortlich.

Evita bietet rasantes Tempo, Lebensfreude und viel Musical-Glitzer. Dabei treffen sich zwei argentinische Ikonen des 20. Jahrhunderts, die sich in Wirklichkeit nie begegnet sind: Präsidentengattin Eva Perón und Revolutionär Che Guevara. Verehrt wie eine Heilige, kämpft Evita um Anerkennung und singt «Don’t cry for me Argentina». Gleichzeitig verstrickt sie sich in Macht und Korruption. Der Student Che versucht derweil hinter die Fassade ihres perfekten Lächelns zu blicken.

Bern Ballett

La Divina Comedia

Das Bern Ballett Bern eröffnet die Ballettsaison 2021/2022 mit der Uraufführung von La Divina Comedia

Das Bern Ballett eröffnet die Ballettsaison 2021/2022 am Samstag, 30 Oktober 2021 mit der Uraufführung La Divina Comedia in der Choreografie von Estefania Miranda.
Nach dem grossen Erfolg von Vier Jahreszeiten erkundet Estefania Miranda in ihrer vorerst letzten Arbeit für das Bern Ballett erneut die Räume des Stadttheaters und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch das menschliche Bewusstsein. In der gleichnamigen Vorlage tritt Dante Alighieri, der Autor dieses monumentalen Versepos, eine Reise durch Reiche einer jenseitigen Welt an. Er durchquert das Inferno und gelangt über das Purgatorio ins Paradies, wo er Erlösung findet.
Begleitet vom Berner Symphonieorchester unter der musikalischen Leitung von Sebastian Schwab präsentiert das Bern Ballett ein spartenübergreifendes Werk, das unsere Ängste und Sehnsüchte erforscht und gibt dem Publikum die Möglichkeit zur Musik von Arvo Pärt und Philip Glass, die Räume des Theaters neu zu entdecken.
In der Pandemie entstanden, freuen wir uns, dass sich das Bern Ballett mit der Uraufführung von La Divina Comedia endlich wieder auf der Bühne seinem Publikum präsentieren kann.